Nutzen Sie das wirtschaftliche Potenzial von Facebook! Jeder Unternehmer hört früher oder später diesen Ratschlag, wenn er sich informiert, wie er sich im Internet präsentieren sollte. Sichtbarkeit im Internet, also eine Position zumindest auf der ersten Seite der Google-Suchergebnisse, ist in der Tat ein wesentlicher Faktor für geschäftlichen Erfolg. Google registriert Präsenz in den Sozialen Medien, Links von Facebook oder Twitter auf eine Firmenseite fördern deren Sichtbarkeit. Aber eine Facebook-Seite zu eröffnen, nur um eine zu haben, kann eher schaden als nutzen.

Wer Kanäle bedient, muss sie pflegen

Viele schlecht beratene Unternehmer erliegen dem Irrglauben, dass allein das Bedienen möglichst vieler Kanäle zu Sichtbarkeit und wirtschaftlichem Erfolg führt. Die Symbole von Pinterest, Xing, Twitter, Instagram, Facebook und anderen Kanälen prangen auf immer mehr kommerziellen Websites. Wer sie anklickt, der findet oft eine Wüste, die zeigt, dass hier nach Einrichtung des Kontos wenig bis gar nichts passiert ist – Anti-Marketing. Wer Kanäle bedient, der muss sie pflegen.

Google versteht, ob eine Seite fasziniert oder langweilt

Von Beginn an war es das Anliegen von Google, Websites nach Relevanz zu bewerten, und die Suchmaschine wird immer besser darin, dieses zu tun. Google versteht, ob eine Website ihre Besucher fesselt, fasziniert, überrascht und zum Wiederkommen animiert, oder ob es sich um eine Ansammlung von Keywords handelt. Wenn bei Ihnen etwas in Bewegung ist, wenn im Netz über Sie gesprochen wird, dann hat die Seite das Potenzial, die Spitze der Suchergebnisse zu erklimmen. Wenn nicht, dann nicht.

Ideen kosten Zeit und Geld, Texte und Fotos auch

Facebook und Twitter sind wunderbare Werkzeuge, um einen gepflegten Internetauftritt zu flankieren und sichtbar zu machen. Unternehmerisches Storytelling etwa lässt sich abseits Ihres Blogs auch dort betreiben, um Ihr Image, Ihr Profil zu stärken und indirekt den Umsatz anzukurbeln. Aber die Ideen dafür kosten Zeit und Geld, Texte und Fotos von Profis ebenso. Wer sich entschließt, diesen Weg zu gehen, der muss die dafür notwendigen Ressourcen einplanen, um nicht am Ende mit billig eingekauften Beliebigkeiten dazustehen oder, noch schlimmer, mit verwahrlosten Kanälen, auf denen nichts passiert.

Ein Eintrag bei Google+, das Minimum

Überlegen Sie sich, welchen Kanal Sie wirklich brauchen, und wofür Sie ihn verwenden wollen. Vielleicht wollen Sie besser Abstand nehmen von Facebook? Gönnen sollten Sie sich in jedem Fall zumindest einen gepflegten Google+-Eintrag. Der muss nicht fortlaufend aktualisiert werden und sorgt von ganz alleine dafür, dass Sie in den Google-Suchergebnissen besser aussehen als zuvor.

Weiterführende Links zu dem Thema:

https://www.facebook.com/business/overview
www.google.com/intl/de/+/business/
https://www.xing.com/companies/contract/select_package
https://business.instagram.com/